Medizinische Leistungen

In unserer internistisch/hausärztlichen Praxis betreuen wir Patienten in allen Lebensabschnitten – mit den verschiedensten Erkrankungen – körperlichen oder seelischen Ursprungs. Die Behandlung erfolgt nach den neuesten medizinischen Erkenntnissen und Richtlinien. Bei akuten und chronischen Erkrankungen, sowie bei Notfällen bieten wir umfassende Therapien an. Durch die Tätigkeit als Belegärzte an der Salzachklinik Fridolfing, können wir unsere Patienten bei Klinik Aufenthalten weiter betreuen. Hausbesuche zählen ebenso zu unseren Leistungen. 

Wir möchten nicht nur heilen, sondern - besser noch - vorbeugen. Aus diesem Grund führen wir diverse Vorsorgeuntersuchungen durch und nehmen an dem sogenannten DMP-Programm der Krankenkassen teil.  

Themen wie ganzheitliche Medizin, Naturheilverfahren, Homöopathie, Akupunktur und Neuraltherapie, besprechen wir gerne mit Ihnen. 
Durch die Zusammenarbeit mit verschiedenen Facharzt-Gruppen, ist es uns möglich ein breites diagnostisches und therapeutisches Leistungsspektrum abzudecken. 

Medizinische Leistungen

  • Hyposensibilisierung 
  • Impfungen
  • Wundversorgung
  • OP-Vorbereitung und Nachsorge
  • Psychosomatische Grundversorgung 
  • Krebsnachsorge
  • Palliativmedizin / Sterbebegleitung
  • Haus- und Heimbesuche
  • Patientenschulungen (z. B. Diabetes)
  • Programme für chronisch Kranke (DMP) Diabetes Typ II, KHK, COPD, Asthma

Apperative Leistungen

  • Ultraschall (Bauchorgane und Schilddrüse)
  • Belastungs-EKG (Ergometer)
  • Ruhe-EKG
  • Langzeit-EKG
  • Langzeit-Blutdruckmessung
  • Lungenfunktionstest
  • Hörtest (Audiometer)

Vorsorgeleistungen

  • Jugendvorsorgeuntersuchungen J 1
  • Jugendschutzuntersuchungen
  • Geriatrisches Basisassesment
  • Gesundheitscheck ab 35 (alle 3 Jahre)
  • Hautkrebsscreening ab 35
  • Krebsvorsorgeuntersuchungen (u. a. Prostata ab 45)

Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL)

Was bedeutet IGeL?
Im fünften Sozialgesetzbuch hat der Gesetzgeber geregelt, welche Leistungen die Gesetzlichen Krankenkassen übernehmen dürfen:
"Die Leistungen müssen ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich sein; sie dürfen das Maß des Notwendigen nicht überschreiten". Eine Untersuchung oder Behandlung, die nicht im Leistungskatalog der Gesetzlichen Krankenkassen erfasst ist, werden als Individuelle Gesundheitsleistungen – IGeL – bezeichnet. 

Die Neuraltherapie ist ein traditionell angewandtes Verfahren aus dem Bereich der Komplementärmedizin. Durch Anwendung eines Lokalanästhetikums soll das vegetative Nervensystem beeinflusst werden. Teilweise im Gegensatz zu wissenschaftlich anerkannten Lokalanästhesieverfahren soll es zudem „Fernwirkungen“ entfalten. Die Neuraltherapie teilt sich in zwei Therapiezweige auf:

  • Die Segmenttherapie, am Ort des Schmerzes oder dem Bereich der Beschwerden 
  • Die Störfeldtherapie, bei der die Neuraltherapeuten sogenannte Störfelder wie z. B. Narben behandeln, die selbst unauffällig sind und keine Beschwerden verursachen, aber an ganz anderen Körperregionen Schmerzen hervorrufen.

Quaddel bildende intradermale Injektionen mit einem Lokalanästhetikum werden in beiden Fällen verabreicht.

Zur Behandlung von Depression und Schlafstörungen wird oftmals das Verfahren der Lichttherapie eingesetzt. Die Wirksamkeit ist wissenschaftlich nachgewiesen. Im gesamten Behandlungsspektrum kann die Lichttherapie eine nebenwirkungsarme und physiologische Ergänzung sein.


Welche Rolle spielt das Umgebungslicht bei der Entstehung einer Depression?
Melatonin ist ein Botenstoff im Gehirn und wird in der Hypophyse („Zirbeldrüse“) gebildet. Es steht in einem engen Zusammenhang mit dem Botenstoff Serotonin. Dieser spielt bei der Depressionsentstehung eine zentrale Rolle. Der Tag-Nacht-Rhythmus des menschlichen Körpers wird maßgeblich durch Melatonin gesteuert. Dunkelheit steigert die Melatoninproduktion, Helligkeit bremst sie aus – somit erreicht die Melatoninausschüttung in den frühen Morgenstunden ihren Höhepunkt. Im Winter bleibt der Melatoninspiegel auch tagsüber erhöht, da das Tageslicht sowohl in der Dauer als auch Intensität reduziert ist. Die Folgen hiervon können Müdigkeit, Schlafstörungen und auch saisonale Depression sein.


Wie funktioniert die Lichttherapie?
In einem vorgegebenen Abstand erfolgt die Ausleuchtung der gesamten Netzhaut. Die Augen des Patienten müssen beim Lichttherapiegerät in der richtigen Entfernung vom Gerät sein, dass ist wichtig für den therapeutischen Erfolg. Der Patient schaut täglich aus mindestens 1 m Abstand für etwa 30 Minuten in die Lichttherapielampe. Am wirkungsvollsten ist es direkt nach dem Erwachen. Am besten ist die Wirksamkeit nachgewiesen für eine Exposition von 10.000 Lux für eine halbe Stunde oder 2.500 Lux für zwei Stunden. Beides ist deutlich heller als normale Zimmerbeleuchtung, die nur 300 bis 500 Lux beträgt. Der Patient muss dabei nicht direkt in die Lichtquelle sehen, er kann auch währenddessen Zeitung lesen. Wichtig ist nur, dass das Licht auf die Retina (Netzhaut) fällt und er regelmäßig in Richtung Lichtquelle schaut. 
Melatonin wird mit einer depressiogenen Wirkung in Verbindung gebracht. Wenn die Lichttherapie unmittelbar nach dem morgendlichen Aufwachen angewandt wird – also möglichst früh – dann wird die Produktion von Melatonin beendet bzw. Melatonin abgebaut. So kommt es zu einem positiven Stimmungsumschwung.

Eine der ältesten Behandlungsmethoden stellt die Akupunkturtherapie dar. Durch einfache Einstiche mit Nadeln an definierten Punkten – entweder nur am Ohr oder am ganzen Körper – können Krankheiten behandelt oder Beschwerden gelindert werden.

Bei folgenden Erkrankungen kann die Akupunkturtherapie erfolgreich eingesetzt werden:

  • Chronische Kopfschmerzen, z. B. Spannungskopfschmerzen und Migräne
  • Chronische Wirbelsäulenbeschwerden
  • Allergien
  • Schlafstörungen und Erschöpfungszustände
  • Raucherentwöhnung

Die Reisemedizin beschäftigt sich mit der medizinischen Versorgung auf Reisen. Die veränderten klimatischen und hygienischen Gegebenheiten in einem Urlaubsland bergen Risiken für Körper und Gesundheit. Je nach Reiseziel empfehlen sich unterschiedliche Maßnahmen zur Reiseprophylaxe. Impfungen und zur Reisenachsorge sind zwei davon. Mit der richtigen reisemedizinischen Versorgung kommen Sie gesund durch Ihren Urlaub und erholt wieder nach Hause zurück.

Fahrer von LKW ab 3,5 Tonnen Nutzlast müssen ab dem 50. Lebensjahr den Führerschein in 5-Jahresintervallen bei den Führerscheinstellen verlängern lassen. Eine Verkehrstauglichkeitsbescheinigung vom Hausarzt und ein Führerscheingutachten vom Augenarzt sind für eine Verlängerung unumgänglich. Das Führerscheingutachten ermöglicht Ihnen neben dem Erhalt Ihrer Fahrerlaubnis für LKW, gleichzeitig eine kleine Gesundheitsuntersuchung.

Tauchen ist eine beliebte Freizeitaktivität. Doch während des Tauchgangs ist der Körper hohen Belastungen ausgesetzt. Die Sportart birgt Risiken, die man nicht unterschätzen darf. Unsere tauchmedizinische Beratung informiert Sie über alle wichtigen Fakten rund ums Tauchen und macht mit Ihnen den Fitness-Test.

Für die Zulassung zur Sportbootführerschein-Prüfung muss ein ärztliches Zeugnis eingereicht werden. Als erstes werden Ihre Sehkraft festgestellt. Desweiteren bekommen Sie die Ishihara-Tafeln vorgelegt. Das sind DIN-A4-Tafeln mit rot-roten, grün-grünen und rot-grünen Mosaiken, die eine Zahl oder einen Buchstaben darstellen. Dieser erste Teil muss nicht durch einen Arzt, sondern kann auch durch eine amtlich anerkannte Sehteststelle bescheinigt werden.


2.) Der zweite Teil besteht aus einer kleinen Höruntersuchung. Sie ist folgendermaßen aufgebaut: jemand spricht aus drei Meter Entfernung zu Ihnen, während Sie ein Ohr zuhalten. Anschließend wird der Test wiederholt indem aus fünf Meter Entfernung zu Ihnen gesprochen wird, während beide Ohren offen sind. Diesen Test muss ebenfalls kein Arzt bescheinigen, sondern das darf ebenso ein Hörgeräteakustiker machen.


3.) Im dritten Teil kommt ein Arzt ins Spiel. Dieser muss bescheinigen, dass Sie kein Anfallsleiden und auch keine ähnlichen Krankheiten haben, die dem Erwerb eines Führerscheins entgegenstehen. Dazu müssen Sie Ihren Kfz-Führerschein vorlegen. 

Die optimale Zufuhr von Nährstoffen und Vitaminen ist für die richtige Struktur und Funktionen des Organismus ebenso wichtig, wie eine ausgewogenen Ernährung. Voraussetzungen dafür, dass Enzymreaktionen und Stoffwechselschritte in Gang gehalten werden können, sind viele Vitamine und Mineralstoffe. Eine hochdosierte Vitamin-C-Zufuhr kann zu einer besseren Ausleitung und deren Entgiftung von Schwermetallen und anderen toxischen Belastungsfaktoren führen. Eine erhöhte Zufuhr von Vitamin B6, B12 und Folsäure bewirkt neben der Senkung des Homozysteinspiegels, ebenso eine Senkung des Herzinfarkt- und Schlaganfallrisikos. Durch eine Kombination mit anderen Naturheilverfahren versetzen wir den Körper in die Lage, therapeutische Reize besser anzunehmen. Dadurch kann eine schnellere Genesung des Organismus erreicht werden.

Viele Erkrankungen und ungesunde Lebensweisen hinterlassen Spuren im Blut und Urin – auch dann, wenn noch keine Beschwerden auftreten. Durch zusätzliche Laboruntersuchungen kann man Risiken erkennen, frühzeitig in eine Krankheitsentwicklung eingreifen oder durch präventive Maßnahmen eine Erkrankung verhindern.

Die zusätzliche Vorsorgeuntersuchung dient dazu, Krankheiten vorzubeugen bzw. in frühen Stadien zu erkennen und ihre Folgen zu verhindern. Gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für diese wichtige Vorsorgemaßnahme erst ab dem 35. Lebensjahr. Und das auch nur alle 3 Jahre! Werden jedoch regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen durchgeführt, ist die Wahrscheinlichkeit, dass Krankheiten durch zu späte Diagnose schwerwiegende Folgen haben, wesentlich geringer.
Aus diesem Grund bieten wir in unserer Praxis eine zusätzliche jährliche Vorsorgeuntersuchung.

Barbara Kirsch
Fachärztin für Innere Medizin

Tel: 08684 770
kontakt@gp-fridolfing.de

Praxiszeiten: Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag